Symptome
Es gibt viele Krankheiten, die ihre speziellen Vorzeichen oder Begleiterscheinungen haben, diese werden auch oft als Krankheitssymptome bezeichnet. Doch es gibt auch Krankheiten, die oft gleiche Krankheitssymptome aufweisen, hier kann nur durch eine gezielte Untersuchung, auch eine entsprechende Diagnose gestellt werden. Zur Diagnostik stehen dem Arzt verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung. Über ein Ausschlussverfahren wird oft erst die richtige Diagnose gestellt. Wichtig für eine Diagnose sind aber nicht nur die Symptome, sondern auch die Anamnese, also die Krankheitsvorgeschichte des jeweiligen Patienten oder Patientin.
Die Begleiterscheinungen sind meistens die ersten Anzeichen einer ausbrechenden Krankheit. Für Krankheiten, die auf Ansteckung basieren, kennt der Mediziner die sogenannte Inkubationszeit. Damit ist der Zeitraum gemeint, der zwischen der Ansteckung und dem Ausbrechen der Krankheit liegt. Bei Erkältungskrankheiten, zum Beispiel, gehen die Mediziner oft von einer Inkubationszeit von 3–5 Tagen aus. Die Krankheitssymptome sind hier oft Kribbeln in der Nase, unerklärliches Frieren, aber auch Kopfschmerzen und Fieber. Diese Anzeichen einer Erkältung können aber auch von einer ganz anderen Krankheit herrühren. Erst wenn zum Beispiel Niesen oder Husten dazu kommen, kann der Mediziner viele andere Erkrankungen ausschließen. Nicht alle Erkrankungen, die in der täglichen Praxis vorkommen, basieren auf dem Prinzip der Ansteckung. Unter den Erkrankungen können auch viele ernsthafte oder gar lebensbedrohliche Krankheiten in einer Form erscheinen, die vielleicht den Mediziner zunächst zu einer anderen Diagnose verleiten. Wenn die vom Arzt vorgeschlagene Therapie nicht in absehbarer Zeit einen Erfolg bringt, sollte der Erkrankte wiederholt die Praxis des Arztes aufsuchen. Erst nach einer erfolgten Rückmeldung kann der Arzt eine andere Therapie vorschlagen oder auch die vorherige Diagnose ausschließen oder abändern. Man sollte lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig, zum Arzt gehen.